
Mittwoch, 4. Februar, 18:00 h, Akademie der Bildenden Künste, München
Akademie (Neubau), Akademiestr. 2-4, 80799 München, Vortragsraum E.O1.23
Book Launch: »Große Kunst. Hyperwachstum in der Studiopraxis«
Die Autorin Prof. Dr. Karen van den Berg im Gespräch mit Dr. Léa Kuhn, Zentralinstitut für Kunstgeschichte
Die Studios der Stars des Kunstbetriebs gleichen heute oft mittelständischen Betrieben, in denen junge Künstler:innen Werke für die Größen der Vorderbühne fertigen und die Künstler:innen zu Produktionsmanager:innen werden. Doch entstehen die spektakulären Installationen von Damien Hirst, Jeff Koons, Katharina Grosse, El Anatsui und Olafur Eliasson nicht nur in Großstudios; sie werden häufig auch von Fabrikationsbetrieben gefertigt, die längst auch von jungen Künstler:innen in Anspruch genommen werden. Wie dies die Arbeitsweisen und das künstlerische Selbstverständnis verändert hat, diskutieren die Autorin des Buches und die Kunsthistorikerin Léa Kuhn mit Studierenden.

Donnerstag, 26. Februar, 19.30h, Kunstverein Friedrichshafen
Buchhornpl. 6, 88045 Friedrichshafen
»Große Kunst. Hyperwachstum in der Studiopraxis«
Buchpräsentation und Gespräch mit Prof. Dr. Karen van den Berg und Prof. Dr. Franz Schultheis
In der Veranstaltung diskutieren die Autorin Karen van den Berg und der Soziologe Franz Schultheis über die Produktionsbedingungen heutiger Kunst. Van den Bergs Buch bietet tiefe Einblicke in den Maschinenraum künstlerischer Großproduktionen und beleuchtet die Arbeitspraktiken von Stars wie Damien Hirst, Jeff Koons, Katharina Grosse, El Anatsui und Olafur Eliasson ebenso wie die Arbeit von Fabrikationsbetrieben und Hintergrundkünstler:innen, die längst auch für junge Künstler:innen und unabhängige Kunstinstitutionen Kunst produzieren.

Mittwoch, 04. März 2026, 19.00h, Buchhandlung b_books, Berlin
Lübbenerstr. 14, 10997 Berlin
Book Launch „Große Kunst. Hyperwachstum in der Studiopraxis“ und Talk mit Christian Jankowski (Künstler), Raimar Stange (Journalist und Kurator) und der Autorin Karen van den Berg (Professorin für Kunsttheorie)
Was bedeutet es für das Selbstverständnis von Künstler:innen, wenn sie immer mehr zu Produktionsmanager:innen spektakulärer Werke werden? Und welchen Einfluss hat es auf das Kunstfeld als Ganzes, wenn ein Machbarkeitsfetischismus und eine Technoästhetik des Digitalen von Kunstfabrikationsbetrieben, die die Kunst für die Stars der Vorderbühne fertigen, zum immer dominanteren Maßstab werden? Diese Fragen diskutieren Jankowski, Stange und van den Berg anlässlich des im tentare Verlag erschienenen Buchs „Große Kunst“.

Dienstag, 9. Juni, 18 h, Kunsthalle Tübingen
Philosophenweg 76, D-72076 Tübingen
Karen van den Berg: »Große Kunst. Hyperwachstum in der Studiopraxis«
Buchvorstellung und Gespräch
In der Veranstaltung präsentiert die Autorin die Kernthesen ihres Buches, das Einblicke in den Maschinenraum künstlerischer Großproduktionen bietet. Sie zeigt, wie Künstler:innen heute zu Produktionsmanager:innen ihrer XXL-Werke werden. Was das für ihr Selbstverständnis bedeutet, veranschaulicht van den Berg anhand von Fallstudien zu Stars wie Damien Hirst, Jeff Koons, Katharina Grosse, El Anatsui und Olafur Eliasson.
Eintritt: 10 Euro
Um Voranmeldung wird gebeten, Karten an der Abendkasse erhältlich.
