III Mario Vegetti: Wer in der Stadt das Sagen hat. Die Griechen und die Macht (erscheint Anfang 2026)

In diesem kompakten und verständlich geschriebenen Buch entschlüsselt Mario Vegetti die komplexen Herrschaftsverhältnisse der griechischen Polis. In einer philosophischen »guided tour« führt er seine Leser*innen durch die fünf fundamentalen Prinzipien der Machtlegitimation, die zwischen dem 5. und 4. Jahrhundert v. Chr. in Athen entwickelt wurden: plethos (Mehrheitsprinzip), nomos (Gesetzmäßigkeit), kratos (Kraft), areté (Tugend) und episteme (Kompetenz). Als Werkzeuge zur Analyse der Wirklichkeit sind diese antiken Begriffe in der heutigen Debatte um die Zukunft der Demokratie von überraschender Relevanz.

ISBN 978-3-911804-05-9

ca. 140 Seiten, ca. 14 €

 

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Beschreibung

»Wer in der Stadt das Sagen hat«: Eine konzise Einführung in die Machtverhältnisse der griechischen Polis

In diesem kompakten und verständlich geschriebenen Buch entschlüsselt Mario Vegetti die komplexen Herrschaftsverhältnisse der griechischen Polis. In einer philosophischen »guided tour« führt er seine Leser*innen durch die fünf fundamentalen Prinzipien der Machtlegitimation, die zwischen dem 5. und 4. Jahrhundert v. Chr. in Athen entwickelt wurden: plethos (Mehrheitsprinzip), nomos (Gesetzmäßigkeit), kratos (Kraft), areté (Tugend) und episteme (Kompetenz). Als Werkzeuge zur Analyse der Wirklichkeit sind diese antiken Begriffe in der heutigen Debatte um die Zukunft der Demokratie von überraschender Relevanz.

Der Autor: Mario Vegetti

Mario Vegetti (1937 – 2018) war ein angesehener und theoretisch versierter italienischer Philosophiehistoriker mit Schwerpunkt auf der antiken Philosophie. 1959 wurde er an der Universität Pavia mit einer Arbeit über Thukydides promoviert. An der selben Universität lehrte Vegetti von 1975 bis 2005 als Professor für Geschichte der antiken Philosophie. Sein besonderes Interesse galt dem Zusammenspiel von philosophischem und wissenschaftlichem Denken in der Antike, was er in seinem Werk „Il coltello e lo stilo“ (1979) untersuchte.
Als anerkannter Platon-Experte veröffentlichte er eine umfassende siebenbändige kommentierte Ausgabe der „Politeia“ (1998-2007). Weitere wichtige Werke waren „L’etica degli antichi“ (1989), „Quindici lezioni su Platone“ (2003) und „Chi comanda nella città“ (2017).
Vegetti betonte stets die Bedeutung der antiken Philosophie für die Gegenwart. Seine differenzierte Sicht umfasste auch die oft unterschätzte hellenistische Epoche. Gemeinsam mit Franco Trabattoni gab er die vierbändige „Storia della filosofia antica“ (2016) heraus und setzte sich für die öffentliche Relevanz der Philosophie ein.