15.01.2026
»Das Atelier, der mächtige Produktionsapparat«
September 2026
Rezension von Michael Hauffen
Heft 3/2026
»Sich mit Ironie und Zynismus auseinanderzusetzen, hat sich hier ein Autor vorgenommen, der der Intuition folgt, es mit einem Grundproblem der Aufklärung zu tun zu haben, das heute zu voller Wirkung kommt. Und das bedeutet, danach zu fragen, welche Form der Kritik angemessen sein kann, wenn es gerade auch die Kritik selbst ist, die über ironische Brechung und zynische Umkehrung neutralisiert wird.«
14.12.2025
»Der Hang zur Größe hat Folgen für das künstlerische Selbstverständnis«
23.03.2025
»Die Autoritären von heute sind oft clowneske Gestalten, an denen Kritik abperlt. Warum? Ein wenig Dialektik der Aufklärung gegen die denkfaule These von der allgemeinen Regression.«
13.03.2025
»Philosophie, wie sie besser nicht sein kann. David Lapoujades lesenswerte Einführung in Étienne Souriaus Ästhetik des Virtuellen.«
28. Januar 2025
»In der chaotischen, von Notstand und Krieg geprägten Epoche, in der wir leben, wird ein für die Moderne typisches Gefühl wieder aktuell. Ihm gilt es offen ins Auge zu sehen, wie Paolo Godani in seinem neuen Essay vorschlägt.«
Dezember 2025
»In »Zynismus und das Scheitern der Kritik« zeigt Vladimir Safatle, wie sich Gesellschaften in der Krise mittels zynischer Rationalität legitimieren und stabilisieren konnten und warum Aufklärung dagegen hilflos scheint. Das Buch ist darüber hinaus eine Abrechnung mit der ›Domestizierung der Kritischen Theorie‹, die mit der zweiten Generation der Frankfurter Schule begann.«
Mai 2022
»Die Stimmung auf beiden Seiten des Atlantiks hätte unterschiedlicher kaum sein können: Während dort eine lässige Heiterkeit, ein augenzwinkernder Witz die Szene beherrschte …«
»Eine dichte Arbeit, harte Metaphysik, die ein gewaltiges philosophisches Korpus durchquert, um die Unerschütterlichkeit der Singularität zu zerlegen – jenen Leitstern der Gegenwart, die das Gemeinsame bestenfalls als Souveränitätsverzicht kennt.«
Giovanna Ferrara, il manifesto
»Vladimir Safatle ist einer der wichtigsten Theoretiker unserer Zeit. Seine Schriften sind Interventionen zu Gegenwartsfragen, die neue Perspektiven eröffnen. Seine Zeitdiagnose ist resolut negativ, aber niemals pessimistisch.«
Prof. Fabian Freyenhagen, University of Essex
»Safatle schafft es, einen unschätzbaren Raum des Denkens und der politischen Intervention zu eröffnen. Hier verbindet sich die psychoanalytische Einsicht in die grundlegende Spaltung des Subjekts mit der Analyse der Entfremdung im politischen Sinne.«
Marcus Coelen, Psychoanalytiker, Ludwig-Maximilians-Universität München
»Spinoza sorgfältig zu lesen, das heißt, die Welt seiner Philosophie zu betreten, bedeutet, sich in einer verwirrenden Landschaft wiederzufinden, die aller vertrauten Bezugspunkte beraubt ist. Wer jedoch Balibars Weg folgt, wird in dieser Landschaft unsere eigene Gegenwart entdecken, allerdings in einer Form, die so verfremdet ist, dass wir uns die Möglichkeit vorstellen können, über sie hinauszugehen.«
Warren Montag, Occidental College, Los Angeles
»Balibar widmet sich Spinozas Philosophie als einem historisch situierten Denken. Anhand eingehender Lektüren von Spinozas Hauptwerken will er zeigen, dass dessen Überlegungen und Argumente nicht das Ergebnis abstrakter metaphysischer Spekulationen sind, sondern vor dem Hintergrund konkreter politischer Konflikte des 17. Jahrhunderts entwickelt und formuliert wurden.«
Ivo Eichhorn, Goethe-Universität Frankfurt am Main, Soziopolis