
Von der Universität
Gegen eine Hochschule, die nur die Privilegien der herrschenden Klassen weiterreichte, entstand das Bild einer Gemeinschaft von Lehrenden und Lernenden, die sich frei und ohne Nebenabsicht dem Wissen widmen. Dieses Bild prägt bis heute viele, die an Universitäten lehren und studieren – auch wenn sich die Wirklichkeit längst weit davon entfernt hat.
Jossa fragt nach der Rolle der Professoren und der Studierenden, nach dem, was gelehrt werden soll, und danach, wie gelehrt wird. Er schreibt über Auslese und Berufsethos, über den Begriff der Exzellenz und über eine technologische Verblödung, die zur geistigen Verfassung geworden ist. Ein Buch der Erinnerung an die Universität früherer Generationen und ein Nachdenken über die Universität der kommenden.



