Jean-Jacques Rousseau
Jean-Jacques Rousseau wurde 1712 in Genf als Sohn eines Uhrmachers geboren. Mit fünfzehn verließ er die Stadt und schlug sich als Diener, Hauslehrer, Musiker und Notenkopist durch. In Paris schrieb er Artikel über Musik für die Encyclopédie. 1750 machte ihn sein Diskurs über die Wissenschaften und Künste mit einem Schlag berühmt. Es folgten der Diskurs über die Ungleichheit (1755), der Brief über die Schauspiele (1758) und der Roman Julie oder Die neue Héloïse (1761). 1762 erschienen Der Gesellschaftsvertrag und Émile. Beide Bücher wurden in Paris und Genf verurteilt, und Rousseau lebte fortan auf der Flucht, in der Schweiz und in England. Später entstanden die Bekenntnisse und die Träumereien eines einsamen Spaziergängers. Er starb 1778 in Ermenonville bei Paris.
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Themen: Philosophie · Kunst · Theater
