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Bertolt Brecht

Bertolt Brecht (1898–1956) wurde in Augsburg geboren und studierte in München Medizin und Literatur. Für Trommeln in der Nacht erhielt er 1922 den Kleist-Preis, 1924 ging er nach Berlin. Mit der Dreigroschenoper (1928), zu der Kurt Weill die Musik schrieb, wurde er weltberühmt. 1933 floh er vor den Nationalsozialisten und gelangte über Dänemark, Schweden und Finnland 1941 in die USA. Im Exil entstanden Stücke wie Leben des Galilei, Mutter Courage und ihre Kinder und Der gute Mensch von Sezuan, daneben die wichtigsten Schriften zum epischen Theater. 1947 verließ er die USA nach einem Verhör vor dem Ausschuss für unamerikanische Umtriebe. 1949 gründete er mit Helene Weigel in Ost-Berlin das Berliner Ensemble. Brecht starb am 14. August 1956 in Berlin.

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Themen: Kunst · Politik · Theater